Das Café Pink in Berlin–Schöneberg ist ein interkultureller Treffpunkt für Mädchen ab 10 Jahren und junge Frauen, der auf der Rechtsgrundlage des § 11 und § 13 (1) des Kinder- und Jugendhilfegesetzes arbeitet.
Die Einrichtung wurde 1990 gegründet und zog zum 10jährigen Jubiläum aus Räumen des Trägers Pestalozzi-Fröbel-Haus (PFH) in Räume des Bezirksamtes Schöneberg um. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages zwischen den Trägern Kiezoase e.V. und dem Pestalozzi-Fröbel-Haus mit dem Bezirksamt Schöneberg wurden dem Mädchencafé erstmals große, schöne Räume auf zwei Etagen für die Erweiterung ihrer langjährigen Arbeit zur Verfügung gestellt.
Wir arbeiten parteilich:
Es geht um die Bedürfnisse der Besucherinnen. Bedürfnisse der Eltern und Lehrer finden nur Berücksichtigung, wenn es zum Wohle der Jugendlichen ist.
Wir arbeiten interkulturell:
Die Pädagogen sind reflektiert und informieren sich über kulturelle Unterschiede. Der Migrationsunterschied wird als wertvolle Ressource betrachtet.
Wir haben einen feministischen Ansatz:
Strukturelle Benachteiligungen von Mädchen und Frauen werden thematisiert, z.B. das hierarchische Rollenverständnis von Männern gegenüber Frauen. Diskriminierungen jeglicher Art werden benannt.
Wir haben einen partizipativen Ansatz:
Die Besucherinnen beteiligen sich an Entscheidungen wie z.B. Raum- und Fassadengestaltung, Pink – Mädchenplenum , aktive Beteiligung an der jährlichen Kinder- und Jugendversammlung im Sozialraum und den Jugendräten.